Bishkek

Das sowjetische Erbe

Januar 14, 2008 · 1 Kommentar

In den Bergen Kirgistans, im idyllischen Alamedintal unweit von Bishkek ist die Sowjetunion immernoch lebendig: Das Sanatorium Teplye Kljuchi, das in eben diesem Tal aufgrund der dortigen heißen Quelle erbaut wurde.

Den Besucher begrüßt am verrosteten Eingangstor ein angekratztes Metallschild: „Harmonie mit der Natur“ steht darauf geschrieben.

harmonie_schild.jpg

Einige Meter weiter steht rechterhand ganz in diesem Sinne ein riesieger Betonklotz mit merkwürdigen Verzierungen aus Beton und Metall. „Das Sanatorium“, erklärt mit einem Schulterzucken unser Fahrer.

sanatorium.jpg

Den nun schon vor Vorfreude und spannungsvoller Erwartung zitternden Besucher erwartet nach weiteren 500 Metern: das Feriendorf! Nette kleine Betonklötzchen, die Übernachtungsmöglichkeiten (mit unglaublichen Tapeten – die müssen noch original sein! Obwohl solche Tapeten eigentlich doch einen sehr…hm…individuellen Touch haben. Dann vielleicht doch eher kirgisisch denn sowjetisch:-)) bieten,

tapete.jpg

gruppieren sich harmonisch in Einheit mit der Natur um die weihnachtlich dekorierte Stolovaja, die Kantine.

stolovaja.jpg

Aber der Besucher lasse sich nicht verschrecken, es lohnt sich doch, nach einem angewiderten Blick auf das bemooste Schwimmbecken im Sanatorium auch einen Blick auf das wunderschöne Tal zu werfen. Nachdem der beherzte Wanderer diese Brücke mit zitternden Knien überwunden hat,

haengebruecke.jpg

bietet sich folgendes Panorama:

alamedintal1.jpg

alamedintal2.jpg

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1 Antwort bis hierher ↓

  • binsento // Januar 21, 2008 um 8:10 | Antworten

    Himmel sieht das kalt aus. Arme Frau. Oder gewöhnt man sich an sowas?
    Warst du auch im Kellergeschoß, da wo sie die angeketteten Massenmörder aufbewahren?

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